Persönlich

Ich bin Karl Weishaupt, 1964 geboren.

 

Es freut mich Menschen zu neuen Überzeugungen, Blickwinkeln, Aha's zu führen und sie auf ihren kraftvollen, bewussten Wegen zu begleiten.

 

 

Ich selbst  bin vom Podest des Stolzes in den Opfersumpf gefallen, habe mich wieder befreit und neue, erfülltere, kraftvollere Wege eingeschlagen. 

 

Ausgangslage

Jeder von uns bekommt seine Ausgangslage, sein Umfeld aufgrund seiner Lernaufgaben für dieses Leben. Ich wurde als Jüngster in eine 6-köpfige Familie geboren. Stress, Überforderung, Abwertungen und Kampf um Anerkennung und Beachtung waren stete Begleiter. Als Kind wurde mir nicht zugestanden aufrichtig Ja oder Nein zu sagen. Früh habe ich mich entschieden, mich anzupassen und mich anzustrengen.

Gedanken, Tempo, Verhalten und die 'Wahrheit' wurden mir von meiner Umgebung aufgedrückt. Sei es Eltern, Geschwister, Bekannte und später das kinderfremde Schulsystem usw. Alle sagten mir was richtig und was falsch ist, was gut und was böse ist. Vieles war gut gemeint, aber gut gemeint ist selten gut.

Meine eigene Wahrheit, Impulse, Lebendigkeit und Direktheit wurden belächelt, bestraft, unterdrückt oder durch Manipulation ruhig gestellt. So habe ich mein wahres Wesen früh versteckt und habe es später selber lange unterdrückt. Ich war oft wütend und habe heimlich geweint. In meinem Unbewussten hatten sich fremde, hinderliche Glaubenssätze, Ängste, Überzeugungen, Verhaltensweisen und Stress eingeschlichen.

Als 'Erwachsener' wurde ich vordergründig ein 'lieber' angepasster Mensch, der seine Herausforderungen gut zu organisieren wusste, der gefallen konnte und seine Ziele, Anerkennung und Belohnung durch Leistung meist auch erreichte und äusserlich Erfolg hatte. Im aussen hatte ich "gut" funktioniert zum Preis, dass ich die Beziehung zu meinem wahren Wesen fast vergessen hätte. Ich sagte oft Ja der Harmonie willen und getraute mich aus Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung kaum Nein zu sagen. Unbewusst hatte ich grosse Angst vor meiner Wahrheit und meiner Wut, die sich immer wieder einen Weg an die Oberfläche bahnen wollten.  Auch fühlte ich mich für vieles verantwortlich und hab mir so fremde Lasten aufgeladen. Gegen aussen wirkte ich oft wie die Ruhe selbst, innerlich war ich aber gestresst, wütend und traurig ohne es selber wahrhaben zu wollen. Wenn ich mich anstrenge,

dann ...  war mein wahrlich strenger Glaubenssatz!

Es kostete viel Kraft, dieses Masken- und Rollenspiel unter Kontrolle zu halten und die Lebensfreude ging dadurch ganz verloren. Insbesonders die Angst nicht zu genügen, abgelehnt resp. nicht geliebt zu werden hat mich so lange vorwärts getrieben und gestresst bis mir eines Tages im wahrsten Sinne die Luft ausging. Die schöne Fassade von gutem Job, Eigenheim, tolle Frau und 4 Kinder begann zu verfallen.

Wendepunkte

Nachdem ich viele Hinweise meines Körpers und meiner Umgebung 'erfolgreich' ignoriert hatte, bekam ich mit 42 Jahren ein erstes Burnout verbunden mit Asthma. Sofort wieder gesund werden, zurück in den Job und weiterfunktionieren wie bisher war meine Antwort auf den Weckruf meines Körpers und meiner Seele. Ich fühlte mich als Opfer, hatte mich hinter Ausreden und falschem Stolz versteckt und drückte meine Scham einfach weg.

Wenige Jahre später Trennung, ein zweites Burnout und Arbeitslosigkeit. Ich brauchte es auf die harte Tour um zu akzeptieren, dass ICH grundlegend was ändern musste.

Am tiefsten Punkt, körperlich am Boden (aber immer noch mit einer: 'Mir-geht's-doch-gut-Maske') lag ich in meiner Wohnung und meine innere Stimme sprach ganz ruhig und klar zu mir: Wenn Du so weiter machst, kannst Du auch gehen. Wofür lohnt es sich noch zu bleiben? Wofür entscheidest Du Dich? Zuerst dachte ich an meine Kinder. Ja, ich habe eine Verantwortung. Für meine Kinder lohnt es sich weiter zu gehen, mich aufzurichten. Erst später konnte ich sagen, dass es sich auch für mich selbst wieder lohnt in die Kraft zu kommen.

Verstehen - Akzeptieren - Entscheiden

Ich lernte zu verstehen und akzeptieren, dass meine Eltern und andere Menschen ihr Leben so gelebt haben wie sie konnten und dies in ihrer Verantwortung liegt.

Ich verstand und akzeptierte, dass dies mein Leben war und ich es im Erwachsenenalter verpasst hatte zu erkennen was mir wirklich gut tat und die nötigen Schritte nicht angepackt hatte.

Diese Versöhnung brauchte Geduld und Ausstieg aus der Opferrolle, aus falschem Stolz und Ignoranz.

Und annehmen, dass ich schon länger ganz allein für mein Leben, mein Tun und Lassen verantwortlich bin. Indem ich meine Eigenverantwortung wieder ganz annahm, konnten allmählich meine eigene Kraft, Wahrheit und Freiheit zurückkehren.

Es brauchte meine Entscheidung: Weiter im angepassten Rahmen funktionieren, in Schuldzuweisungen, Projektionen oder im falschen Lächeln stecken bleiben oder wirklich und wahrhaftig mein wahres Wesen und mein erfüllendes Umfeld entdecken, annehmen und aufrichtig zu leben.

Wichtig, aber nicht einfach, war mein Leben, meine Kindheit und meine Realität zu akzeptieren und meinen Eltern, Ex-Partnerinnen und anderen Menschen zuzugestehen, ihren Weg so zu gehen wie sie aufgrund ihrer Ausgangslage konnten und wollten.

 

Heute ist mir klar: Jeder Erwachsene ist für sein Leben, sein Tun und Lassen, sein Tempo selbst verantwortlich. 

 

Der Weg

Ein Weg besteht aus vielen Schritten. Anfangs war es schwierig, da ich mich unbewusst gegen den neuen Weg wehrte. Weiterfunktionieren und dazugehören wollen waren starke Kräfte, ebenso Ängste, Zweifel, Scham, Ausreden und Stolz. Mann war ich stur :-) und brauchte Geduld und immer wieder Nadelstiche, die mich auf dem Weg gehalten haben. Ich lernte meine Sonnen- und insbesondere meine Schattenseiten anzunehmen.

 

Die Reise ging zurück an den Ursprung. Es gab viel aufzuarbeiten und zu bereinigen was ich lange nicht wahrhaben wollte: verletzende bis traumatische Erlebnisse,  Konfrontation mit dem Elternbild und andern Vorbildern, falsche Glaubenssätze, Erwartungen, Vorstellungen die das Leben prägen und durch viele versteckte Gefühle wie Wut, Scham, Trauer, Schuld und Enttäuschungen bis zur vollständigen Annahme, dass mein Leben kein Zufall ist sondern ein Resultat meiner (nicht) getroffenen Entscheidungen und Handlungen.

Ich musste einige Mal zu Boden bis ich mich meiner Angst wirklich gestellt habe und mein Leitbild und meine Werte klar wurden.

 

Der Sprung

Und plötzlich war ich auf einer neuen Bewusstseins Ebene. Da ein Bewusstseins-Sprung meist aus vielen kleinen Sprüngen besteht habe ich erst gar nicht wirklich wahrgenommen, dass ich an einem neuen Ort gelandet war, wo ich aufhören konnte zu kämpfen und dem Leben mit meinem falschen Wollen nicht mehr im Weg stand, sondern das Leben akzeptierte und die vorhandenen Geschenke annehmen konnte. 

 

So darf ich mich heute mit dem beschäftigen was mich wirklich interessiert:

Was will mir das Leben zeigen und geben?

Was heisst für mich gesunde Männlichkeit?

Wie ist mein Bezug zur weiblichen Energie und wie gelingt ein erfüllender Tanz der weiblichen und männlichen Energie?

Dazu gehört das Entlarven von falschen Prägungen, Bildern, Überzeugungen, Ego- und Machtspielen sowie das Staunen wie kreativ diese Programme in uns wirken. Irgendwann konnte ich auch immer besser über mich selber lachen.

Es erfüllt mich immer mehr in die eigene Würde, Kraft und Freude zu kommen, privat wie beruflich. Für mich selbst wie für meine Kunden und Mitmenschen.

So darf ich heute Menschen auf dem Weg durch ihre Angst- und Stressfelder begleiten und sie durch den Prozess zu ihrem JA zum Leben führen.

Das JA

Er-wach-sen werden heisst für mich Erwachen, immer bewusster, ehrlicher sprechen und handeln.


Das Ja zu sich heisst auch seine eigenen Grenzen erkennen und dafür einzustehen, wie auch die Grenzen des Gegenüber zu achten, so kann an diesen Grenzen auch Entwicklung geschehen.

Das Ja zum eigenen Nein oder JA. Wenn ich Nein sage handle ich auch Nein, wenn ich Ja sage handle ich auch Ja.

Das Ja ist nicht nur intellektuell. Es braucht den Entscheid und die Kraft des guten Wollens, sich neu auszurichten und den Weg zu gehen.

Es braucht das JA aus der Mitte Deines Wesen, mit einer hohen energetischen Intensität, damit Geist und Körper reagieren und wissen, Ja jetzt gilt es wirklich ernst! Und dann beginnt der neue Weg und die Herausforderung, sanft aber beharrlich den Fokus zu halten, sich immer wieder von Ablenkungen zu befreien, durch den Ort der grössten Angst zum Ort der wahren Kraft.

Lasse auch Du Dich nicht mehr ablenken oder gar stoppen! Wenn wir bereit sind, haben wir die Kraft!

Ich helfe Dir Dein Ja und Deine Kraft wieder in Dir selbst zu entdecken und auszudrücken.

Auf geht's. Es lohnt sich!

Mein Werdegang

Selbständig seit Mitte 2013. In meinem Leben habe und hatte ich folgende Rollen inne:

Jüngstes Geschwister von 4, Scheidungskind, Lernender, sportlich, Assistent der Geschäftsleitung einer Bank, Ehemann, Vater, Bereichs- und Projektleiter im Bankwesen, Ex-Mann, Coach und Begleiter.

Rückblickend sehe ich: Das Leben inkl. Asthma, Burnout, Scheidung, Arbeitslosigkeit und Scham waren meine besten und unbestechlichsten Lehrmeister.

Fragen Sie sich einmal selbst:

  • Welche Rollen hatten Sie schon inne? Wo sind Sie aus der Rolle raus, wo stecken Sie drin, wo noch fest?

  • Welche Rolle haben Sie gefeiert, wo schauen Sie lieber weg, womit sind Sie noch nicht versöhnt? 

  • Welche Rollen möchten Sie noch erfahren? Was macht Sie neugierig? Wo wollten Sie schon immer mal hin?

Wichtigste Aus- und Weiterbildungen

- Banklehre und Fachhochschule Wirtschaft ehemals HWV

- Zwei Jahre Coaching-Ausbildung und zwei Jahre Organisationsentwicklung am IAS Institut Bad Ragaz

- Weiterbildung Traumakompetenz

- Vielfältige Männerseminare und Persönlichkeitsentwicklungen

HIER FINDEN sIE MICH

Karlklar Coaching

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Engelgasse 2

9000 St. Gallen

Telefon:  +41 79 383 37 17

© 2018 by Karl Weishaupt und Robert Stäheli